Steuern & Versicherungen

27.02.08 · Kommentar?

Da sich das spanische Gesundheitssystem nicht über Sozialabgaben, sondern Steuern finanziert, trägt der Arbeitnehmer den größten Teil an Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Der abzuführende Steuersatz orientiert sich nach der Höhe des Gehalts. Der Minimalsatz liegt bei etwa zehn Prozent. Wer aber über 14.000 Euro im Monat verdient, zahlt eben auch rund 30 Prozent Lohnsteuer an den Fiskus.
Wer bei der spanischen Sozialversicherung gemeldet ist, kann das Gesundheitssystem in Anspruch nehmen. Um eine bessere ärztliche Versorgung zu gewährleisten und – zum Beispiel bei Operationen oder Zahnbehandlungen – lange Wartezeiten zu umgehen, empfehlen sich ausgewählte Zusatzversicherungen.
Seit 2007 erhalten bedürftige Menschen auch Leistungen aus der 2006 verabschiedeten Pflegeversicherung, die ebenfalls aus dem Steuertopf finanziert wird. Anspruchsberechtigt sind auch berufstätige EU-Bürger, die seit mindestens fünf Jahren in Spanien leben. Informationen zu Optionen und Alternativen gibt es beim Bundesministerium für Gesundheit unter der gebührenfreien Nummer 0800/191919-0.

Tags: STEUERN & VERSICHERUNGEN

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